Wenn man Sie fragen würde, wie sich gefühlsmäßig die Aktienmärkte 2012 entwickelt haben, was würden Sie dann antworten?

Positiv, neutral oder negativ?

2012 begann mit anhaltenden Sorgen über die schwache finanzielle Erholung in den USA, die Schuldenkrise in Europa und politische Unsicherheit auf der ganzen Welt.

Viele Finanzexperten hatten ein weiteres glanzloses Jahr für Aktien und weitere Volatilität in den Märkten vorhergesagt. Einige hatten ein durch die drohenden Ausfälle bei Schulden in Griechenland und Portugal ausgelöstes Zerbrechen der Eurozone prognostiziert.

Das konnte doch nichts werden, oder?

Die Aktienmärkte sahen das anders!
Trotz dieser ständigen schlechten Nachrichten lieferten die meisten Märkte weltweit starke Renditen.
Der S&P 500 wuchs mit 16% und Europa durchschnittlich mit 18%.
Der MSCI Emerging Markets Index erbrachte 18,4%.

Die Marktrenditen der meisten Länder waren positiv, wobei die Verteilung der Renditehöhen jedoch sehr breit war. Unter den 45 von MSCI verfolgten Aktienmärkten zeigten nur drei  – Chile (-0,1%), Israel (-6,2%) und Marokko (-12,6%) – negative Gesamtrenditen in ihren heimischen Währungen. Türkei, Ägypten und Belgien waren die drei besten Performer mit Renditen von jeweils 55,8%, 54,6% und 38,5%. Griechenland (4,1%), Portugal (3,3%), Spanien (3,1%) und Tschechien (0,2%) hatten die niedrigsten positiven Renditen (in heimischer Währung).*

Sie lesen richtig! Selbst Griechenland schloss positiv ab.

Haben Sie das gefühlt?
Das konnten Sie gar nicht fühlen, denn die Medien haben uns extrem negativ beeinflusst!

Deswegen sind Sie entschuldigt. Es ging den meisten so.

Eine Umfrage von „Global Investor Sentiment Survey“ von Franklin Templeton ergab, dass, ähnlich wie bei der Franklin Templeton Umfrage im Jahr 2011, über 40% der Befragten im Januar der Meinung sind, der DAX hätte im vorangegangenen Jahr neutral oder negativ abgeschnitten.
Die Wahrheit ist, der DAX legte sogar um 30% zu.

Was lernen wir daraus?

Hören Sie nicht auf die Medien und sogenannte Finanzerxperten. Das, was Sie tagtäglich lesen, sind Vermutungen und Datenlärm.

Niemand kann in die Zukunft sehen. Und deswegen weiß auch keiner, welche Märkte sich wann, wie entwickeln werden.
Somit müssen Sie in allen Märkten investiert sein.
Wenn Sie das 2012 gemacht haben, dann können Sie sich entspannt zurücklegen.
Der Weltmarkt (MSCI All Country World Index (Net)) hat sich mit 16,3% entwickelt.

*Quelle: Advisor Byline über DFA

MSCI Daten unterliegen dem Copyright von MSCI 2013, alle Rechte vorbehalten. Indizes stehen nicht für direkte Investitionen zur Verfügung. Ihre Rendite enthält keine mit dem Management eines konkreten Portfolios verbundenen Kosten. Renditen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Diese Information sollte nicht als Investitionsberatung oder als Hinweis zu Kauf oder Verkauf von Wertpapieren betrachtet werden.

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