Deutsche setzen nach wie vor auf das Sparbuch als sichere Geldanlage und kassieren ihre kleinen Zinsen.
Doch sie bedenken nicht, dass der Geldwert merkbar durch die Inflation verringert wird.

Wenn ein Sparbuchanleger zu Beginn des Jahres 2006 den Betrag von 10.000 Euro auf sein klassisches Sparbuch eingezahlt hat und dies bis Ende Januar 2016 liegen lies, dann hatte er einen durchschnittlich realen Kaufkraftverlust von 520 Euro oder -0,53% Wertentwicklung.
Unter Berücksichtigung der Inflation betrug der reale Wert seiner Bankeinlagen nach 10 Jahren nur noch 9.480 Euro. (siehe Grafik)

Sparbuc 10 J.

Quelle: FVBS

Interessanterweise ist nicht nur während der letzten 10 Jahre die Inflationsrate in Deutschland im Schnitt höher als die Verzinsung auf dem Sparbuch, sondern seit 1970. So lange konnte ich auf Daten zurückgreifen. (siehe nächste Grafik)

Sparbuch+Inflationsrate

Quelle: FVBS

In diesen 46 Jahren war die Inflationsrate nur 12 mal niedriger als der Sparbuchzins!
Der Sparbuchsparer hat somit in nur 12 einzelnen Jahren einen realen Gewinn gemacht.

Die Alternative für den Sparbuchsparer wäre Tagesgeld gewesen. In den letzten 9 Jahren haben 8 Jahre besser als die Inflation abgeschlossen.

Wenn Sie allerdings einen längeren Anlagehorizont als 1-2 Jahre haben, macht es Sinn über andere Anlageformen nachzudenken. Hierbei kann ein Anlagemix aus Anleihen und teilweise Aktien durchaus sinnvoll sein.

Haben Sie Fragen dazu oder wollen eine zweite Meinung zu Ihren Investmentanlagen, dann sprechen Sie mich einfach unter 08092-8630646 an oder mailen mir, christoph.freitag@financial-planning.de.

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